Vandel DK, 30.Mai - 01. Juni 2003

Die Rennergebnisse könnt Ihr hier sehen


Rund 130 Teams aus ganz Europa und Skandinavien traten in Vandel zum Dragsterrennen an . Die Sonne schien das ganze Wochenende über dem Fahrerlager . Nur am Freitag und am Samstag bliess ein Windchen , den die Dragsterfahrer eigentlich nicht so mögen ... Leider mangelte es an den Renntagen an Zuschauern , welche in den letzten Jahren doch so zahlreich erschienen waren . Vielleicht lag's am schönen Wetter . Die Rennleitung bemühten sich trotzdem ausserordentlich für eine gut präparierte Rennstrecke, auf welcher sich spannende Duelle abspielten . Da das Rennen zur Nordic Drag Racing Series (NDRS) zählt , nutzen viele skandinavische Fahrer die Gelegenheit , um zu punkten .



Platz 1 für Gotham City
Das Starterfeld der Competition bestand wieder mal nur vom feinsten.

Rene Meierhofer CH
Bruno Bader CH
Björn Lähndorf D
Asgeir Borgemoen N
Bert Gorselitz D
Peter Eliasson S
Marco Maurischat D
Per Mikkelsen DK
Kim Kristiansen DK
Henrik Serrano N

Für unseren Competition Dragster haben wir das Set up ein klein wenig verändert , da wir nicht mit der gleichen Traktion wie eine Woche zuvor in England rechneten . Am Freitag gegen Abend namen wir die Qualifikation auf und fuhren auf Anhieb 0.57 Sek. unter Index. Der erste Quali am Samstag bestätigte uns , das wir auf dem richtigen Weg waren - kam doch sogar eine fantastische 7.6 er Zeit zum vorschein.
Nach den Qualifikationen lag nur unser Landsmann Rene Meierhofer vor uns wir belegten den 2.Platz .
Schon in der ersten Runde am Sonntag traten wir gegen Marco Maurischat an . Auf Grund seines höheren Index durfte (oder musste) Bruno als erster von der Startlinie . Da Marco eine super Reaktionszeit von 0.011 Sek . hinlegte kam er Bruno verdammt schnell immer näher und brauste mit fast 40 km/h mehr an der Gotham City vorbei . Mein lieber Mann ! Das war eine ganz knappe Entscheidung wobei Bruno an der Ziellinie die Nase doch noch ein bisschen weiter vorn hatte und damit die 1/4 Finals gegen den Norweger Asgeir Borgemoen erreichte .
Nach dem burnout mussten beide Dragster den Motor abstellen , weil sich noch ein Fahrzeug in der Bremszone aufhielt. Das war eine ziemlich neue Situation für uns , war doch mit Sicherheit die Oeltemperatur des Getriebes schon mächtig aufgeheizt . Wie soll es weitergehen ? Erneut einen burnout machen ? Wir hörten auf den guten Rat von Thomas Engelage , der uns riet den Lauf ohne neuerlichen burnout zu starten , da sich die Reifentemparatur nur unwesentlich abkühlte.
Nach ein paar Minuten ging's dann weiter - und wirklich , Bruno kam gut von der Startlinie weg . Der Noweger hatte indes viel mehr Traktionsprobleme und war in diesem Duell chancenlos.
Im Halbfinale hatten wir einen by run , den Bruno wie üblicherweise nach der 1/8 Meile abbrach .
Somit kam es zu einem Duell der Eidgenossen . Auch Rene Meierhofer hatte in den Eliminationen suverän alle Gegner geschlagen - doch dabei seinen Index heruntergefahren . Sollte das der Entscheidende Vorteil für uns sein ?
Rene's Dragster kam sehr gut von der Startlinie weg . Aber Bruno's Reaktionszeit 0.053 sek . - war wieder einmal fantastisch . Der Grundstein für die Aufholjagd war gelegt . Kurz vor der Ziellinie schnappte sich Bruno seinen Gegner und gewann damit die Danish Nationals .






Mac Maniac in der ersten Runde out
Bei den Junior Dragstern war ein äusserst starkes , internationals Feld nach Dänemark gereist . Darunter waren viele Scandinavier die im NDRS ganz vorne plaziert sind .

Yvonne Bader CH
Sarah Romahn D
Kim Emil Nicolaysen N
Robin Olsen N
Julia Stolt S
Lina Åberg S
Erik Johansson S
Emil Leijer S


Für dieses Rennen hoffte Yvonne , das Probleme mit der zu schwachen Kette mit dem Kauf einer stärkeren gelöst zu haben . Aber nach den ersten beiden Qualiläufen am Freitag , wurden wir eines besseren belehrt . Zwar hielt jetzt die Kette - Kupplung und Motor brachte dagegen so viel power , dass nach jedem Lauf der Motor ein wenig verrutschte . Nun hiess es nach jedem Lauf , diesen wieder in die richtige Position zu bringen .
Dafür funktionierte das neue set up - wir wollten den Motor für 8.9er Zeiten einstellen - ziemlich reibungslos .

Nun galt es möglichst keinen der 7 Qualiläufe auszulassen , um ein wenig Routine zu gewinnen .
Mit dem 4. Qualiplatz war Yvonne dann doch zufrieden und sie war zuversichtlich für die Eliminationen vom Sonntag .
Doch nun kam eine neue Situation auf . An den beiden Vortagen wehte noch ein bisschen Wind über der Strecke aber am Sonntag war kein Luftzug zu verspühren . Yvonne musste sich nun für ihren Index entscheiden . Da uns die Erfahrung noch mangelt , welche auswirkungenen das hat , wählte sie einen Index von 9.15 Sek." .
Ihr Gegner im 1/8 Final war Robin Olsen aus Norwegen , sein Index : 11 .65 Sek .
2.5 Sekunden nachdem Robin von der Startlinie fuhr , bekam auch Yvonne grünes Licht für ihre Aufholjagd . Kurz vor der Ziellinie hatte Yvonne die Nase vorne aber was für eine Zeit ! Fast 2 Zehntel unter Index . Ach Robin hatte seinen Index um 0.121 Sekunden unterboten , aber nicht so viel wie Yvonne .
Somit schied Yvonne leider aus dem Rennen .
Doch Frauenpower war bei den Junioren angesagt : Platz eins und zwei ging an die Mädels Julia Stolt und Lina Aberg aus Schweden - Gratulation !